Das beschauliche Ostseebad mit dem freundlichen Namen „Glücksburg“ verspricht seinen Gästen glückliche Urlaubstage in der nördlichsten Stadt auf deutschem Festland. Lange Sand- und Naturstrände, Steilküste, Seen und Wälder formten eine abwechslungsreiche Landschaft, die für Feriengäste ein weites Spektrum an Sportmöglichkeiten aber auch Oasen der Ruhe zu bieten hat.
Als Kurort war das Bad im 19. Jahrhundert so geschätzt, dass damals selbst Kaiser und Kaiserin hier Erholung von den Regierungsgeschäften suchten. Aber nicht nur gekrönte Häupter wussten das Reizklima und den Charme des Städtchens an der Flensburger Förde zu schätzen. Thomas Mann und sein Verleger Samuel Fischer wählten das Ostseebad als Domizil für ihre gemeinsame Sommerfrische im Jahr 1919.
Das weithin bekannte Wahrzeichen Glücksburgs ist das Residenzschloss, das den Herzögen des Hauses Schleswig-Holstein über Generationen hinweg als Sitz diente. Durch familiäre Verflechtungen der gemeinsamen Stammlinie Oldenburg war das Renaissanceschloss zeitweise auch Regierungssitz bzw. Sommerresidenz des dänischen Königshauses. Heutzutage sind weite Teile des schneeweißen Wasserschlosses der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich. Heiratswillige können sogar den Bund fürs Leben vor einem Standesbeamten auf Schloss Glücksburg schließen und die kirchliche Trauung in der Schlosskapelle zelebrieren, um anschließend die herrschaftliche, romantische Kulisse für Empfang oder eine unvergessliche Hochzeitsfeier zu nutzen.
Feriengäste der Region nutzen die hervorragenden Möglichkeiten zum Segeln, Surfen und Schwimmen. Wer Muße und Geduld zum Angeln hat, wird an der Ostsee durch reiche Fischvorkommen belohnt. Je nach Jahreszeit werden Petri-Jünger kapitale Meerforellen, Dorsche, Hechte und Heringe an den Haken bekommen.
Urlauber, die Entspannung eher beim Golfen, Wandern, hoch zu Ross oder beim Radfahren suchen, finden in Glücksburg und Umgebung für ihre Sportart ideale Bedingungen. Die Route des Ostseeküsten-Radwegs führt durch eine unvergleichliche Landschaft vorbei an Schlössern, Buchten, Häfen und einladenden Stränden. 430 Küstenkilometer gilt es abzustrampeln, wenn die komplette Tour gefahren werden soll. Einen Teilabschnitt davon zu befahren ist ebenso befriedigend, wenn man nicht eine komplette Urlaubswoche im Sattel verbringen möchte.
Wer die Gegend lieber zu Fuß erkundet, der hat die Wahl zwischen schattigen Waldwanderungen und Küstentouren. Für Familien mit Kindern bietet sich ein ausgedehnter Spaziergang im Glückburger Friedholz an, durch den der archäologisch interessante Dolmenpfad führt. Ein 5km langer Rundweg durch eine prähistorische Moränenlandschaft, in der nicht nur Hobbyarchäologen die Faszination der dort entdeckten Megalithen bewundern werden. Zehn beeindruckende Steingräber und Grabhügel aus Jungsteinzeit und Bronzezeit haben die Zeit überdauert. Wieder in der Gegenwart angekommen, können sich die Kinder auf den schönen Abenteuerspielplätzen im Laubwald austoben oder die Tiere im Wildgehege beobachten.
Wenn in und um Glücksburg alles gesehen und entdeckt ist, dann lädt die fast greifbare Nähe zu Dänemark zu einer Stippvisite bei den skandinavischen Nachbarn auf der anderen Seite der Flensburger Förde ein. Auch hier präsentieren sich malerische Küstenorte, einladende Sandstrände und Vergnügungsparks für die Kleinen, die einen erlebnisreichen Urlaubstag garantieren.
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